Trierfahrt 2013

Darf ich uns vorstellen?

Wir, wir sind die Klasse 9a vom Dillmann-Gymnasium in Stuttgart.

Am 20. März 2013 startete vor unserer Schule ein Bus.

Im Gepäck: 31 Schüler, sehr viel ungesunde Verpflegung und zwei Lehrer.

Ziel: Trier, Endhaltestelle Jugendherberge.

Wie in jedem Jahr ist auch in diesem die 9. Klasse des Lateinzuges am Dillmann in die alte Römerstadt Trier gefahren.

In den 4 Tagen, die wir in Trier verbracht haben, haben wir nicht nur sehr viel gelernt, sondern vor allem auch uns als Klasse besser  kennengelernt und wir hatten alle großen Spaß.

Nach der Ankunft in der Jugendherberge, nachdem die Zimmer verteilt worden waren und als jede Zimmergruppe es endlich geschafft hatte, ihre Zimmertüre aufzubekommen, ging es auch gleich schon los um die Stadt  kennenzulernen.

1. Punkt: Stadtführung

In wunderschönem Sonnenschein liefen wir an der Mosel entlang- bis eine  gute halbe Stunde das Wetter nicht mehr mitspielte und wir so die alte  Römerbrücke von Trier das erste Mal von unten sahen, genutzt als  Regenschirm.

Zwar wurde weder die Stadtführung verlegt, noch hatte das Wetter  Mitleid mit uns, aber als wir dann die Thermen mit ihren unterirdischen  Gängen besichtigten, in der Konstantinbasilka standen und durch die  „Porta Nigra“ liefen war aller Regen vergessen.

Am zweiten Tag sahen wir Trier dann ohne Regen und Nebel.

Die kleinen Häuser mit den Blumen in den Fenstern und den Läden im  Erdgeschoss und die schmalen Gässchen waren ein starker Gegensatz zu  Stuttgart, ihre natürliche Schönheit hat uns sehr fasziniert.

2. Punkt: Amphitheater

Es ist ja nahezu unmöglich im Lateinunterricht nichts von  Gladiatorenkämpfen, Amphitheatern und wilden Tieren mitzubekommen.

Doch dann in einer Arena zu stehen und ihre Ausmaße zu sehen, war ein  echtes Erlebnis.

In kleine Gruppen unterteilt, probten wir noch kleine, der damaligen  Zeit entsprechende, Szenen ein, die wir den anderen präsentieren  durften.

Sehr zum Leidwesen aller Schauspieler wurden viele Fotos geschossen,  die diesen Moment für immer festhalten.

Nach der Mittagspause, in der wir lernten, dass Trier zwar lange nicht  so groß wie Stuttgart ist, dafür aber über den sehr anziehenden Reiz  eines Pfannkuchenhauses verfügt, konnten wir mir guter Laune in die  nächste Aktion starten.

3. Punkt: Rheinisches Landesmuseum

Im Rheinischen Landesmuseum bekamen wir eine Führung in der Ausstellung  „Als die Treverer Römer wurden“.

In den folgenden 2 Stunden besichtigten wir fast das ganze Museum mit  seinen vielen und schönen Ausstellungsstücken.

Dass scheinbar auch die Macher unseres Lateinbuches die  Ausstellungsstücke schön fanden, merkten wir daran, dass wir die ein  oder andere Skulptur nun nicht mehr nur auf den Seiten unseres Buches  betrachten konnten, sondern ich echt sehen durften.

Am Abend stand dann als gemeinschaftliche Aktion eine Fackelwanderung  an mit anschließendem Lagerfeuer und Stockbrot.

Auf den dritten Tag hatten wir uns alle schon sehr gefreut, da an jenem  Tag der, von uns als Klasse gewählte, Ausflug nach Luxemburg anstand.

4. Punkt: Luxemburg

Mit dem Bus von Trier bis in die Stadt und auf zur Stadtführung.

Auf unserem Stadtrundgang trafen wir nicht nur den Premierminister und  so manche anderen wichtigen Ämter, sondern ließen uns von der schönen  Stadt mit den großen Plätzen und prunkvollen Läden und Villen und ihrer  Geschichte in den Bann ziehen.

Nach einer tollen Führung durften wir dann die Stadt allein erkunden  und taten dies auch unverzüglich.

An jeder Ecke Straßenmusiker, lächelnde Menschen und nette Läden…

Luxemburg ist eine wunderschöne Stadt und wir hätten alle am liebsten  noch mehr Zeit dort verbracht.

An unserem letzten Tag in Trier, mussten wir schon früh unsere Zimmer  räumen, Koffer packen und schon stand unsere letzte Unternehmung an.

5. Punkt: Rheinisches Landesmuseum

Wieder im Museum gab es dieses Mal jedoch eine vollkommen unerwartete  Überraschung.

In einem großen Raum begann plötzlich eine riesige Vorstellung  abzulaufen.

Mit den Wänden als provisorische Kinoleinwände, lief die Geschichte  eines Mannes ab, dessen Frau gestorben war, und er auf dem Weg, auf dem  er sie zurückholen will lernt, dass das nicht unbedingt der richtig ist  und er letztendlich seine Meinung ändert.

Angereichert mit historischen Figuren, Göttern und Szenen verspann sich  die ganze Geschichte zu einem unvergleichlichen Spektakel.

Mit dem Ende der Vorstellung und wieder in der Wirklichkeit angekommen,  hieß es dann schon bald alle Koffer in den Bus zu packen, der  Jugendherberge und der Mosel ein letztes Mal zu winken und mit einem  glücklichen Lächeln auf den Lippen und vielen schönen Erinnerungen und  Erlebnissen im Gedächtnis und in den Fotoapparaten nach Hause zu fahren.

Regine Wenger, Cristiana Pinto Ribeiro

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